Bewertung: Naivetea Wen Shan Bao Zhong

Dieser leicht oxidierte Tee fällt in die Kategorie eines Pouchong, zwischen einem Grün und einem Oolong. Diese sind für ihre umfangreichen floralen Noten bekannt. Dieses besondere Angebot wurde auf einer Höhe von 650 Metern in Nordtaiwan angebaut. Die großen, flauschigen, leicht gedrehten Blätter präsentieren eine breite Palette von Grüntönen. Ihr Aroma ist süß und kombiniert Vanille und florale Noten.
Naiveteas Website bietet Brauanleitungen für eine Gong-Fu-Infusion. Im Interesse der Zeit und Praktikabilität verwendete ich stattdessen westliche Brauparameter, indem ich einen gehäuften Teelöffel Blätter in 8 Unzen Wasser einwarf, das für 3 Minuten auf 190 Grad Fahrenheit erhitzt wurde. Der Alkohol ist das blasse Grün der zartesten Triebe des Frühlings. Das florale Aroma der Tasse - ein Füllhorn aus Flieder, Hyazinthe, Jasmin und Osmanthus - verstärkt nur diese Assoziation. Diese blumigen Noten dominieren auch das Geschmacksprofil. Es gibt auch einen sehr angenehmen Honig-Vanille-Unterton. Das Finish vermischt florale Töne mit einem leicht zitronigen mineralischen Rand. Es macht einen interessanten Kontrast mit dem sonst seidig glatten Mundgefühl, aber es ist mein am wenigsten Lieblingselement des Bechers. Naiveteas Website schlägt vor, dass diese Blätter auch als Eistee gebraut werden können. Die Kombination aus Blüten und Zitrus eignet sich sehr gut für eine kältere, durstlöschende Tasse.
Steile Nummer 2 ist auch sehr süß und blumig, mit einem subtilen Vanille-Unterton. Nach einer 4-minütigen Infusion gibt es den mildesten Hauch von gekochtem und gebuttertem Spargel. Das Mundgefühl ist etwas seidiger geworden, keinerlei Rauheit mehr. Ansonsten ist sein Geschmacksprofil sehr konsistent mit den anfänglichen Infusionen.
Meine dritte, viereinhalbminütige Infusion führt zu einer Tasse, die butterartiger und mineralischer schmeckt als die vorherigen. Es ist immer noch eine zugrunde liegende Blumen Süße zu ihm. Ansonsten ist es ein ganz anderes Gebräu, jetzt näher an einem Grün als an einem Oolong. Ich mag das ziemlich steil, da es etwas intensiver ist.
Ich entscheide, wie weit ich diese Blätter schieben kann, indem ich sie für 5 Minuten ein viertes Mal braue. Während mild, ist diese Tasse immer noch sehr gut ausbalanciert. Es gibt keine Bitterkeit, nur ein weiches und buttriges vegetabiles Profil. Dieses lange, langsame Verblassen ist der eleganteste Ausgang, den ich in Teeform gefunden habe.
Dies ist ein solides, qualitativ hochwertiges Angebot. Die gleichen Blätter erlauben zahlreiche interessante Infusionen und machen sie zu einem besonders guten Wert. Diese Tasse hat nicht so viel Charaktertiefe wie andere Pouchongs, die ich probiert habe, aber sie ist definitiv angenehm und einfach zu trinken. Die zarten Blumennoten sollten diejenigen zufriedenstellen, die ihre Oolongs auf der grünen Seite schätzen.

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